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Löwe Platt, ist mein Nmae. Mir ist ein wenig bang zu mute, denn wo finde ich richtig Halt? Alle schwankt unter mir, ich rutsch fast ab, dumm, dass ich keine Krallen hab!


 

Ich bin ein Münchner Glücksschweinchen und ein Herzensbrecher. Meine Augen holen jeden ein,
sagen leise: "Darf ich Dir vertrauen? Bitte hab mich lieb!"

Maskottchen bin ich nun auf Jahre schon, manch Küsschen ist dafür der Lohn.
Dem der mich geschaffen, sag ich ein Dankeschön! Denn nirgendwo fand ich ein Ebenbild.

Schweinchen bringen Glück, das ist bekannt. Doch das mit dem Glück, das ist eine relative Ansichtssache. Glück haben, ist mehr als nur Erfolg oder Gewinn, denn es kann niemand kaufen und hat immer ein anderes Gesicht. Denn es ist eine Melodie des Herzens, das das Gegenstück, die Taurigkeit kennt. Beides, Glück und Traurigkeit sind wie Schwestern, keine kann ohne die andere sein. Denn wenn wir lachen müssen, wir oft weinen und wenn wir auch traurig sind, so kann das doch Ausdruck von Glück sein. Warum? Weil uns das schult fürs Leben!

Bärchen ist mein Name, ich bin ein Findelkind. Alles habe ich gut vertragen, doch das Waschen nicht. Da färbte mir die Hose das Fell leicht blau. Doch nun kann ich zufrieden sein, dieses Foto fing mich wie in besten Tagen ein.


Lachen und weinen habe ich erlebt, sah Menschen kommen und gehen.
Was blieb ist die Erinnerung an ein unvergessenes Herz, das mir alle Liebe schenkte. Nie hatte es gefragt, woher ich kam, es sah nur, ich war allein.
Darauf hatte es mich einfach zu sich genommen. Noch heute winke ich den Menschen zu, hoffe, mich kann einer wieder verstehen, mehr als nur
das Äußere in mir sehen.
Menschen kommen und gehen auf dieser Welt. Ein Gegenstand in verständiger Hand, sorgt dafür, dass etwas von uns bleibt. Denn immer wenn jemand damit in Berührung kommt, bleibt sekundenlang die Zeit mal stehn, weil Bilder der Erinnerung im geistigen Augen entstehn. Dann hat unser Leben noch einen Sinn, das floss so schnell dahin.

In Ruhpolding kam ich zur Welt, bin ein stolzes Unikat. Adel steht mir im
wachsamen Gesicht, verkohlen lasse ich mich nicht.

Lautlos möcht ich fliegen, wie meine Schwestern in der Natur, sehen was die Nacht verbirgt. Doch perfekt bin ich nicht, das nehme ich in
Kauf, trete vorsichtig mit meinen wackligen Füßen auf.  
Perfekt kann niemand sein, doch wichtig ist, was wir für Mitmenschen tun, ob wir zuhören und mitfühlen können, mit Gedanken helfen, eine Freude machen. Vielen Menschen ist das nicht mehr gegeben, da sie allein nach dem Kopf sich richtend gehen durch ihr Leben. Nur Erfolge lenken sie von ihrer inneren Leere ab, die sie macht innerlich so arm, in einer Zeit, wo für Menschlichkeit kaum Raum noch bleibt. Schatten so auf der Seele liegen, bei Menschen, die nicht können lügen. Herzen weinen still im Kämmerlein, weil niemand will gut zu ihnen sein.



Ein schwebender Hund, wo gibt es denn das? Nur in Deutschland, nicht in Tirol.

Ich bin ein Tiroler Hund, so will man meinen. Einen Tiroler Hut jedenfalls trage ich auf dem Kopf. In Salzburg lag ich in einem Regal, wo man mich gleichgültig mit anderen Leidensgenossen hineingepresst hatte. Das sah ein Herz, dem war ich nicht egal, so fand ich in Deutschland einn Zuhaus. Fernweh oft das Herz umfängt in jungen Jahren. doch schon bald wird uns allen klar, nirgendwo ist das Bett schöner als zu daheim, so praktisch und bequem dazu. Mag die Welt da draußen noch so bunt und aufregends sein, wirklich geborgen sind wir zu Haus. Wurzeln schlagen ist oft schwer, denn dazu braucht es der Herkunft gemeisname Ahnen, der Verbindungen vom Elternhaus, oder gmeinsamer Arbeit täglich Brot. Auch die Geschichte der Heimat haben wir im Leib, die unsre Werte prägt auf Lebenszeit. Drum werden die meisten Menschen uns zwar begleiten, so machne Melodien kompnieren, doch es bleibt ein Intermezzo auf Zeit, weil immer ein Rest von Fremdheit in uns bleibt.


Ich bin ein schwarzer Panther, fristete ein trauriges Leben
am Zeitungskiosk einer Bahnhofshalle, bis es mir mit meinen grünen Augen gelang, ein Herz einzufangen. Es war mindestens
drei mal schon an mir vorrüber gelaufen. Da geschah ein Wunder, es wurde schwach, nahm mich mit nach Haus, hier ruh ich mich nun aus.

Komisch ist das schon, wir wollen nichts mehr kaufen, sagen uns, ach das ist zu teur. Die Wohnung scheint viel zu klein, nichts passt mehr zusätzlich hinein. Aber da ist das nagende Gefühl das uns so traurig macht, weil uns zwei Augen angesehen, die uns berührten in der Seele tiefsten Winkel. Da ist plötzlich etwas so nah, da kann man nicht wiederstehn, hat längst das Besondnre im Augenblick gesehen. Dann sitzt noch ein kleiner plüschiger Held in der Tasche. Woran das nur liegt? Vermutlich haben wir etwas von uns selbst gesehn, etwas was wir oft vergeblich gewünscht und nie bekommen. Dann klimpert das Geld in der Kasse und man erkennt, es war kalkulierte, reine die Handelsmasche.


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